Sonntag, 05-09-2010

Schwinget im Zurzibiet in Mandach 2010

Sieg in den eigenen Reihen gehalten

MANDACH (rb) – Bei herrlichem Sommerwetter konnte der Würenlinger Niklaus Meier das Heimfest des Schwingklub Zurzach gewinnen. In der sehr schön hergerichteten Arena in Mandach besiegte der dabei im Schlussgang seinen Bruder Lukas Meier.

Dass sich beide Schlussgangteilnehmer als Sieger fühlen konnten, hatte nicht nur mit der guten Leistung an diesem Tag zu tun. Beide erhielten vom Nordwestschweizer Verband ein Aufgebot für das Eidgenössische Schwingfest im August in Frauenfeld. Das sie dieses grosse Ziel erreicht haben, ist für sie und die ganze Zurzacher Schwingerfamilie eine super Sache.

Bruderduell

Da sich wegen der Saisonplanung, mit dem grossen Ziel Eidgenössisches, doch der eine oder andere Spitzenschwinger aus dem Kanton für dieses Fest abgemeldet hat, war das Ziel für die Zurzibieter Schwinger vor dem Fest klar, man wollte den Festsieg erstmals seit sieben Jahren in den eigenen Reihen behalten. Dies gelang dann auch dank einer sehr guten Leistung der Gebrüder Meier.

Der Tegerfelder Lukas Meier qualifizierte sich mit Siegen über André Schumacher, Werner Iten, Barmettler Simon, Fabian Stalder, alle mit der Maximalnote, und dem Gestellten gegen Stephan Studinger für den Schlussgang. Sein Bruder Niklaus kam in den ersten vier Gängen ebenfalls auf vier Siege. Er bezwang dabei der Reihe nach Patrik Räbmatter, Thomas Stocker, Michael Riesen und Matthias Studinger, allerdings “nur“ mit zwei “Zähni“. Im fünften Gang biss er sich dann gegen den Seoner Werner Iten, der gelegentlich mit den Zurzachern trainiert, die Zähne aus und stellte gegen ihn. Damit war die Ausgangslage für die Endausmarchung klar. Niklaus Meier brauchte einen Sieg, wollte er dieses Fest gewinnen, für Lukas hätte ein unentschieden gereicht. Obwohl sich die Beiden ja aus den gemeinsamen Trainings sehr gut kennen, entstand ein lebhafter guter Schlussgang. Nach elfeinhalb Minuten konnte Niklaus seien Widersacher mit “links ablehren“ zu Boden bringen und ihn dort zum gültigen Resultat vervollständigen. Damit realisierte er seinen ersten Festsieg in seiner Karriere, was ihn natürlich mächtig freute.

Ebenfalls eine gute Leistung zeigte der Dottikoner Reto Furter, er gewann und stellte je drei Gänge und klassierte sich auf Rang fünf. Der Schwaderlocher Silvan Schenk folgte auf Rang sechs mit drei Siegen, zwei Gestellten und einem verlorenen Gang. Und auch die Leistung von Lukas Kramer gilt es noch zu erwähnen, auf seinem Notenblatt waren abermals in dieser Saison drei Siege neben drei Niederlagen.

Jungschwinger mit guter Leistung

Beim gleichzeitig durchgeführten Jungschwingertag gab es auch gute Leistungen des Zurzacher Nachwuchses. Bei den Jüngsten, Jahrgänge 2000/2001, kam der Einheimische Fabian Märki auf den fünften Rang. Eine Kategorie höher erreichte sein Bruder Simon Märki den dritten Schlussrang, er wurde noch übertroffen von Jonas Brugger, der sich in dieser Altersklasse im ausgezeichneten zweiten Rand klassierte. Bei den Jahrgängen 1997/1998 wusste der Würenlinger Michael Bächli mit Rang drei zu gefallen und in der ältesten Kategorie kam der Klingnauer Julian Häfeli auf Rang acht. Aber auch allen anderen Jungschwingern des Schwingklubs Zurzach wird dieses herrliche Fest in guter Erinnerung bleiben.