Sonntag, 05-09-2010
Buebeschwinget Frutigen und Bözberschwinget 2010

 

Zurzibieter Schwinger über Pfingsten im Einsatz

DÖTTINGEN (rb) – Am Pfingstmontag standen die Aktiv – und Jungschwinger des Schwingklubs Zurzach beim Bözbergschwinget im Einsatz. Die Jungschwinger stiegen zudem schon am Pfingstsamstag in Frutigen in die Schwinghosen.

 

Der Untersiggnthaler Eidgenosse Christoph Bieri vom austragenden Schwingklub Baden-Brugg konnte das Heimschwinget auf dem Bözberg zu seinen Gunsten entscheiden. Er gewann alle sechs Gänge souverän, im Schlussgang besiegte er seinen Klubkollegen Thomas Notter, der sich bis dahin auch schadlos gehalten hatte, mit einem schönen Kurzzug.

 

Lukas Meier auf dem dritten Platz

Der Tegerfelder Lukas Meier zeigte eine sehr gute Leistung und verlor keinen Zweikampf. Nach dem gestellten ersten Gang, gegen Adrian Stump konnte er die weiteren fünf Gänge allesamt zu seinen Gunsten entscheiden. Dabei besiegte er drei Kranzer und zum Schluss auch den aufstrebenden Suhrer David Anderegg vom Schwingklub Aarau. Somit klassierte sich Lukas Meier auf dem hervorragenden dritten Schlussrang.

Auch sein Bruder Niklaus Meier konnte eine gute Leistung abrufen, er gewann vier Gänge und musste sich nur den beiden Schlussgangteilnehmern Thomas Notter im zweiten und Christoph Bieri im fünften Durchgang beugen. Dies bedeutete Rang fünf in der Rangliste.

Diese Klassierungen, aber vor allem auch die Art und Weise wie die Gebrüder Meier die Zweikämpfe bestritten lässt auf die nächsten grösseren Aufgaben hoffen.

 

Zwei Einsätze für Jungschwinger

Der Nachwuchs des Schwingklubs Zurzach konnte am Samstag beim Buebeschwinget in Frutigen teilnehmen. Mit neun Jungschwingern nahm Jungschwingerleiter Niklaus Meier die Reise ins Berner Oberland in Angriff. Es war ein grosses Erlebnis für die Zurzibieter, sich bei herrlichem Wetter gegen die Berner Schwingerkameraden im Sägemehl zu messen. Insgesamt nahmen über zweihundertdreissig Buben und zwei Mädchen daran teil.

Beim Berner Kantonalen Schwingerverband ist es so, dass im Gegensatz zum Nordwestschweizer Verband die Jungschwinger an jedem Fest die begehrten Zweige gewinnen können. Als einziger der Zurzacher konnte der Würenlinger Michael Bächli die begehrte Auszeichnung entgegen nehmen. Er belegte in der Kategorie 1998/1999 den dritten Schlussrang. Dies ist eine sehr gute Leistung auch wenn mit etwas mehr Risiko vielleicht sogar noch mehr im Bereich des Möglichen gewesen wäre.

 Dem Windischer Jonas Brugger und dem Mandacher Simon Märki fehlte für den Zwieggewinn das berühmte Vierteli. Der sehr schöne Gabentempel, mit herrlichen Holzpreisen, an dem sich alle Jungschwinger etwas aussuchen konnten, tröstete die Beiden und auch die Anderen welche die Auszeichnung nicht erreichten, darüber hinweg.

Beim Jungschwingertag auf dem Bözberg ging es dann nur um eine gute Platzierung. Ist dies eventuell auch ein Grund, weshalb nur achtundsiebzig Jungschwinger in den vier Kategorien daran teilnahmen? Es ist einfach festzuhalten, dass es interessanter ist für alle -  Schwinger, Zuschauer und Einteilungsgremium -,wenn eine grössere Anzahl Schwinger mitmacht.

 

Aargauer Kantonale vor der Tür

Weiter geht es im Terminkalender für die Aktiven am nächsten Samstag mit dem Niklaus-Thut Schwinget in Zofingen, wo an gleicher Stelle die Jungschwinger das Aargauer Kantonale bestreiten. Und eine Woche später ist es umgekehrt; am Samstag bestreitet der Nachwuchs in Biberstein einen Jungschwingertag, und am Sonntag folgt das Aargauer Kantonalschwingfest der Aktiven. Dort ist dann im Hinblick auf das Eidgenössische in Frauenfeld wieder eine gute Leistung gefordert.